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Schichtdicke

Die Lackfilmdicke ist ein wichtiger Parameter, der routinemäßig überprüft wird. Die exakte Einhaltung der Schichtdicke hat Einfluss auf die schützenden Eigenschaften einer Beschichtung als auch auf Deckfähigkeit und Appearance. Wird eine Schicht zu dünn aufgetragen, sind Schutz und Deckvermögen nicht ausreichend. Wird ein Lackfilm zu dick appliziert, können Mängel wie Risse, Abblättern und extrem lange Trockenzeiten auftreten. Mit Hilfe der Schichtdickenmessung können Prozesse überwacht und die korrekten Beschichtungseigenschaften eingestellt werden.

Die Messung der Schichtdicke frisch aufgetragener Lacke im nassen Zustand ist sehr wichtig. Sie lässt Rückschlüsse auf die Ergiebigkeit und die zu erwartende Trockenfilmdicke zu. Die Applikation zu hoher Schichtdicken ist kostspielig ohne die physikalischen Eigenschaften zu verbessern. Die Überwachung der Schichtdicke ist ein geeignetes Mittel zur Prozessüberwachung. Nassfilmdicken-Messer sind günstig und einfach in der Anwendung. Die verschieden Nassfilmdicken-Messer decken einen breiten Bereich von Dünnschicht- bis Dickschicht-Anwendungen ab. Sie können auf allen Substraten eingesetzt werden.

Die exakte Bestimmung der Schichtdicke kann zerstörungsfrei oder, z.B. bei Mehrschichtsystemen zerstörend durchgeführt werden. Die zerstörungsfrei arbeitenden Messgeräte arbeiten auf Basis magnetinduktiver Messung bei Fe-Untergründen und mit dem Wirbelstromverfahren bei NFe-Untergründen.

 

Allgemein wird das Verhältnis von trockener zu nasser Schichtdicke wie folgt angenommen:

                     Nassfilm x % fester Lackanteil

Trockenfilm = ----------------------------------------

                                         100

 

 

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