Orangepeel- & DOI-Messung
wave-scan
Product InfoPatchwork ist gut geeignet für das Anfertigen von Decken, aber sicherlich nicht für lackierte Industriegüter. Die meisten Produkte bestehen aus mehreren Einzelteilen und häufig werden diese von verschiedenen Lieferanten an unterschiedlichen Standorten gefertigt. Genau aus diesem Grund ist eine einheitliche Farbe sowie ein harmonisches Erscheinungsbild ein zentrales Qualitätskriterium. Nicht nur bei der Lieferung von Lackchargen wird gleichbleibende Qualität gefordert, sondern auch das Herstellungsverfahren des Fertigprodukts muss überwacht werden.
Laut Wikipedia geht die älteste übermittelte Farbrezeptur ins 12. Jahrhundert zurück. Seitdem hat sich viel geändert. Industrielacke mit einem geringen Lösungsmittelgehalt wurden entwickelt und führten so zu wasserbasierten Lacksystemen mit nahezu keinem Lösungsmittelanteil. Strengere Umweltauflagen während der letzten Jahre und zunehmende Vorschriften für Systeme mit flüchtig organischen Verbindungen (VOC) öffnen die Türen für Pulverlacke mit 100%igem Feststoffanteil. Egal welches Lacksystem, die optischen Eigenschaften der Industrielacke müssen auf dem Endprodukt gewisse Qualitätskriterien erfüllen.
Nicht nur Farbe beeinflusst das Erscheinungsbild einer lackierten Oberfläche, sondern auch Glanz und der Verlauf. Vorallem „Hingucker-Farben“ sollten wie ein Spiegel glänzen – hochglänzend und absolut glatt. Pulverlacke sind Lacke mit einer hohen Lebensdauer und Beständigkeit. Wie sich aus dem Namen schon ableiten lässt, handelt es sich um pulverförmige Lacke ohne Lösungsmittel. Vor dem Aushärtungsprozess unter hohen Temperaturen werden sie typischerweise elektrostatisch aufgetragen.
Kennzeichnend für Pulverlacke ist eine wellige Appearance. Für ein ansprechend glattes Aussehen werden Verlaufsadditive eingesetzt, um Oberflächenspannungen auszugleichen, wodurch Krater vermieden und der Verlauf (Orange Peel) verbessert wird. Diese Additive bestehen häufig aus Polyacrylaten und sind nur in kleinen Mengen für Rezepturen notwendig.
Los gráficos de la derecha muestran cómo el aditivo BYK P-3902 disminuye claramente los valores LW y SW de un revestimiento epóxico en polvo de poliéster. El aditivo BYK P-3902 es particularmente adecuado para recubrimientos en polvo de capa fina que se utilizan para reducir costos o para aplicaciones como en las motos de carreras donde el producto final es sensible al peso. Por lo tanto, comparado con un aditivo de nivelación y flujo estándar la mejora es especialmente notable en un grosor de película de entre 30 – 45 μm.
Las mediciones fueron realizadas con wave-scan que se pasa a lo largo de la superficie para capturar el patrón de luz ondulado brillante/oscuro. Los datos del perfil óptico se dividen en diferentes rangos de longitud de onda (de 0,1 mm a 30 mm) utilizando las funciones matemáticas de filtro. Comúnmente se utilizan datos-SW (0,3 – 1,2 mm) y datos-LW (1.2 – 12mm) para describir el comportamiento de nivelación de flujo. Para pequeñas piezas curvadas el micro-wave-scan es más práctico.